Frage 1Den oberen Atemwegen werden zugeordnet:
- a) Mund
- b) Nase
- c) Lungenbläschen
- d) Bronchien
Richtige Antwort: A,B
Frage 2Der für die Einatmung notwendige Unterdruck im Brustraum wird erzeugt durch
- a) das Heben der Rippen und Spannen des Zwerchfells
- b) das Einziehen des Bauches
- c) das Ausdehnen der Bronchien.
- d) das Weiten der Wangen.
Richtige Antwort: A
Frage 3 Die unteren Atemwege des Menschen setzen sich zusammen aus:
- a) Mund, Nase, Rachen, Lunge, Alveolen
- b) Luftröhre, Bronchiolen, Bronchien, linker und rechter Lungenflügel
- c) Mund, Nase, Rachenraum
- d) Kehlkopf, Bronchien, Lunge
Richtige Antwort: D
Frage 4 Der Gasaustausch, als Teil des Atemvorgangs, findet statt in den
- a) Bronchien
- b) Luftröhre
- c) Alveolen
- d) Venen
Richtige Antwort: C
Frage 5Unter "Gasaustausch" ist zu verstehen:
- a) der Austausch von Sauerstoff und Kohlendioxid in den Lungenbläschen
- b) die Zuführung von Sauerstoff in die Körperzellen
- c) die Ein- und Ausatmung
- d) der Ersatz von Kohlenmonoxid (CO) durch Kohlendioxid (CO2)
Richtige Antwort: A
Frage 6In der normalen Einatemluft liegt die Sauerstoffkonzentration bei
- a) ca. 15 Vol.-%.
- b) ca. 17 Vol.-%
- c) ca. 21 Vol.-%
- d) ca. 23 Vol.-%.
Richtige Antwort: C
Frage 7Die Einatemluft besteht aus:
- a) 78 % Stickstoff, ca. 4 % Kohlendioxid, 17 % Sauerstoff, Rest Edelgase
- b) 78 % Stickstoff, 0,04 % Kohlendioxid, 21 % Sauerstoff, Rest Edelgase
- c) 78 % Stickstoff, ca. 4 % Edelgase, 17 % Sauerstoff, Rest Kohlenmonoxid
- d) 78 % Stickstoff, ca. 1 % Kohlendioxid, 21 % Edelgase, Rest Sauerstoff
Richtige Antwort: B
Frage 8Die atmosphärische Luft setzt sich zusammen:
- a) 20 % Sauerstoff, 78 % Stickstoff, 2 % Wasserdampf
- b) 21 % Sauerstoff, 79 % Stickstoff
- c) 21 % Sauerstoff, 0,96 % Edelgase, 0,04 % Kohlendioxid, 78 % Stickstoff
- d) 17 % Sauerstoff, 0,96 % Edelgase, 4,04 % Kohlenmonoxid, 78 % Stickstoff
Richtige Antwort: C
Frage 9Die Ausatemluft besteht aus:
- a) 78 % Stickstoff, 4,04 % Kohlendioxid, 17 % Sauerstoff, Rest Edelgase
- b) 78 % Stickstoff, 0,04 % Kohlendioxid, 21 % Sauerstoff, Rest Edelgase
- c) 78 % Stickstoff, ca. 4 % Edelgase, 17 % Sauerstoff, Rest Kohlendioxid
- d) 78 % Stickstoff, 4 % Kohlenoxid (CO), 17 % Sauerstoff, Rest Kohlendioxid
Richtige Antwort: A
Frage 10Für den Sauerstofftransport im Blut ist zuständig:
- a) das Blutplasma
- b) die weißen Blutkörperchen
- c) das Hämoglobin der roten Blutkörperchen
- d) die Blutplättchen
Richtige Antwort: C
Frage 11Die Atmung hat die Funktion
- a) dem Körper Kohlendioxid zuführen:
- b) das in den Zellen beim Stoffwechsel entstehende Kohlendioxid an die Umgebung
abführen.
- c) den Körperzellen lebenswichtigen Sauerstoff zuführen.
- d) den Körper zu entschlacken.
Richtige Antwort: B,C
Frage 12Der Luftverbrauch beträgt bei mittelschwerer Arbeit etwa
- a) 40 - 50 l/min.
- b) 60 - 80 l/min.
- c) 20 - 30 l/min.
- d) 15 - 35 l/min.
Richtige Antwort: A
Frage 13 Bei mittelschwerer Arbeit werden pro Atemzug eingeatmet:
- a) ca. 2 - 3 Liter Luft
- b) ca. 3 - 5 Liter Luft
- c) ca. 5 - 10 Liter Luft
- d) ca. 7 - 9 Liter Luft
Richtige Antwort: A
Frage 14Die Anzahl der Atemzüge bei mittelschwerer Arbeit pro Minute beträgt:
- a) 5 – 10 Atemzüge
- b) 10 – 15 Atemzüge
- c) 15 – 20 Atemzüge
- d) 25 – 30 Atemzüge
Richtige Antwort: C
Frage 15Der mittlere Atemluftverbrauch eines unter PA arbeitenden Menschen mit
wärmeisolierender Schutzkleidung beträgt:
- a) 20 l/min
- b) 80 l/min
- c) 50 l/min
- d) 60 l/min
Richtige Antwort: C
Frage 16Der Pressluftatmer ist ein
- a) Isoliergerät.
- b) Behältergerät mit Sauerstoff.
- c) Flaschengerät mit Filter.
- d) umluftabhängiges Atemschutzgerät.
Richtige Antwort: A
Frage 17Atemgifte können auftreten:
- a) im festen Aggregatzustand
- b) dampfförmig
- c) gasförmig
- d) zum Teil auch in sichtbarer Form
Richtige Antwort: A,B,C,D
Frage 18Unter dem Begriff Atemgifte ist/sind zu verstehen:
- a) das Vorhandensein von Schwebstoffen, Gasen und Dämpfen
- b) die Wirkung von Chlorgas auf die Atemorgane
- c) Stoffe, die mit der Atmung in den Körper gelangen und dort schädigend wirken
- d) das Vorhandensein von gesundheitsschädlichen Fremdstoffen in der
Umgebungsatmosphäre
Richtige Antwort: C
Frage 19Atemgifte können auf den menschlichen Körper folgende Wirkungen haben:
- a) Verschleiß des Knochenmarkes
- b) Beschleunigung der Atmung
- c) Reiz- und Ätzwirkung
- d) Blockierung des Sauerstofftransportes
Richtige Antwort: B,C,D
Frage 20Sauerstoffmangel kann an Einsatzstellen ausreichend sicher wahrgenommen
werden:
- a) durch eine Geruchs- und Geschmacksprobe
- b) durch schimmernde Luftschichten
- c) nur durch geeignete Messtechnik
- d) durch Einschränkung der körperlichen und geistigen Leistungsfähigkeit
Richtige Antwort: C
Frage 21 „Benzindämpfe“ sind definitionsgemäß zuzuordnen den Atemgiften mit
- a) mit Reiz- und Ätzwirkung.
- b) mit erstickender Wirkung.
- c) mit Wirkung auf Blut, Nerven und Zellen.
- d) mit Wirkung auf das Wahrnehmungsvermögen (Sinnestrübungen, Ohnmacht,
Sehvermögen).
Richtige Antwort: C
Frage 22Mit dem Auftreten größerer Mengen nitroser Gase ist zu rechnen:
- a) bei der Zersetzung aller Pflanzenschutzmittel
- b) bei Bränden von anorganischem Material z.B. Glasfasern
- c) bei Gasbränden
- d) bei der Zersetzung von Düngemitteln mit Stickstoffanteil
Richtige Antwort: D
Frage 23Die zulässige Altersspanne für Träger umluftabhängiger Atemschutzgeräte bei
der Feuerwehr liegt zwischen
- a) 16 - 50 Jahren.
- b) 18 - 50 Jahren.
- c) 18 - 63 Jahren.
- d) 18 - 55 Jahren
Richtige Antwort: C
Frage 24Ärztliche Untersuchungen für Atemschutzgeräteträger (bis zum 50. Lebensjahr)
müssen durchgeführt werden:
- a) jährlich
- b) in Abständen von 3 Jahren
- c) alle 2 Jahre
- d) ggf. in kürzeren Abständen nach Ermessen des ermächtigten Arztes
Richtige Antwort: B,D
Frage 25Die Unfallverhütungsvorschriften der Feuerwehren schreiben vor, dass
- a) truppweise vorzugehen ist.
- b) grundsätzlich immer alle verfügbaren Geräteträger einzusetzen sind.
- c) Sicherheitstrupps („Rettungstrupp“ nach UVV) zu stellen sind.
- d) eine Atemschutzüberwachung nur beim Vorgehen in Gebäude erforderlich ist.
Richtige Antwort: A,C
Frage 26Beim Ansprechen der Warneinrichtung an einem Atemschutzgerät
- a) ist das Manometer zu kontrollieren und weiter zu arbeiten.
- b) hat der betreffende Atemschutzgeräteträger sofort den Rückweg anzutreten.
- c) tritt der Trupp geschlossen den Rückzug an.
- d) ist unverzüglichen die Feuerwehreinsatzleitstelle zu informieren.
Richtige Antwort: C
Frage 27Wenn ein Trupp unter Atemschutz vorgeht, dürfen
- a) je nach Lage Pressluftatmer und Filtergeräte kombiniert eingesetzt werden.
- b) nach der UVV-Feuerwehren nur PA und SSG kombiniert eingesetzt werden.
- c) nur Geräte mit gleichen Gebrauchsmerkmalen eingesetzt werden.
- d) nur Geräte des gleichen Herstellers eingesetzt werden.
Richtige Antwort: C
Frage 28Unter dem Einsatzgrundsatz "Gleiche Typen einer Geräteart sind zu verwenden!"
ist zu verstehen, dass
- a) ein Ein-Flaschengerät (300 bar) und einem Schlauchgerät grundsätzlich nicht
zusammen eingesetzt werden dürfen.
- b) auch Geräte verschiedener Hersteller in einem Trupp zusammen eingesetzt werden
dürfen.
- c) Filtergeräte und Pressluftatmer nicht zusammen eingesetzt werden dürfen.
- d) grundsätzlich nur Atemfilter mit gleicher Schutzwirkung und gleichem
Rückhaltevermögen eingesetzt werden dürfen.
Richtige Antwort: A,B,C,D
Frage 29Zu der Atemschutzüberwachung gehört unter anderem:
Rückhaltevermögen eingesetzt werden dürfen.
- a) das Notieren der Namen der eingesetzten Geräteträger, der Flaschendrücke, der
Einsatzzeiten und der Gerätenummern
- b) das Feststellen der Anzahl der vorhandenen PA
- c) die Feststellung des Herstellungsjahres der Atemschutzmasken
- d) das Überprüfen des Typenschildes des verwendeten Atemschutzgerätes
Richtige Antwort: A
Frage 30An einer Einsatzstelle können Feuerwehrangehörige (SB) als
Atemschutzgeräteträger eingesetzt werden, wenn
- a) sie körperlich gesund sind, mindestens 18 Jahre alt sind, seit 5 Jahren der
Feuerwehr angehören und die Einsatzkurzprüfung des PA beherrschen.
- b) wenn sie erfolgreich den Truppführerlehrgang absolviert haben
- c) wenn sie nicht unter 18 Jahre alt sind, ärztlich untersucht, als
Atemschutzgeräteträger ausgebildet sind und die erforderlichen Nachweise
erbracht haben.
- d) sie momentan körperlich fit sind und eine Unterweisung durch andere Atemschutzgeräteträger erhalten haben.
Richtige Antwort: C
Frage 31 Die Einsatzkurzprüfung besteht aus
- a) Flaschenfülldruckkontrolle, Niederdruckprüfung, Funktionsprüfung des LA, Kontrolle
des Ansprechdrucks der Restdruckwarneinrichtung
- b) Sichtprüfung, Flaschenfülldruckkontrolle, Hochdruckdichtprüfung, Funktionsprüfung
des LA, Kontrolle des Ansprechdrucks der Restdruckwarneinrichtung
- c) Sichtprüfung, Flaschenfülldruckkontrolle, LA - Prüfung, Prüfen der Warneinrichtung
- d) Sichtprüfung, Druckprüfung, Dichtprüfung, LA – Prüfung, Notsignalprüfung
Richtige Antwort: B
Frage 32Ein Sicherheitstrupp hat beim Atemschutzeinsatz die Aufgabe
- a) für Notfälle in Bereitschaft stehen.
- b) für die Brandbekämpfung ein zweites Rohr vornehmen.
- c) grundsätzlich als erster Trupp Gebäude nach vermissten Personen abzusuchen.
- d) die Einsatzstellensicherung durchzuführen
Richtige Antwort: A
Frage 33An Einsatzstellen muss umluftunabhängiger Atemschutz eingesetzt werden,
- a) wenn der Sauerstoffgehalt der Atemluft 17 Vol.-% unterschreitet.
- b) wenn Kohlenmonoxid zu erwarten ist.
- c) wenn die zu erwartenden Atemgifte nicht eingeschätzt werden können.
- d) wenn der Gruppenführer dieses anordnet.
Richtige Antwort: A,B,C,D
Frage 34Ein Atemschutztrupp umfasst im Regelfall:
- a) mindestens einen Truppführer und einen Truppmitglied
- b) mindestens einen Truppführer und drei Truppmitglieder
- c) mindestens den Truppführer
- d) den Truppführer und weitere Truppmitglieder im Ermessen des Truppführers
Richtige Antwort: A
Frage 35Die ausreichende Sicherung ist für einen Atemschutztrupp ist
- a) ein Schlauchhalter.
- b) eine Feuerwehrleine.
- c) ein Handsprechfunkgerät.
- d) die Schlauchleitung.
Richtige Antwort: B,D
Frage 36Ein Atemschutzgeräteträger hat im Rahmen der laufenden Ausbildung
teilzunehmen an:
- a) einer Belastungsübung in einer anerkannten Atemschutzübungsstrecke
- b) an einer realistische Übung unter Einsatzbedingungen
- c) an einer theoretische Unterweisung
- d) an Aus- und Fortbildungsmaßnahmen im Ermessen des Gerätewartes
Richtige Antwort: A,B,C
Frage 37Richtig ist die Behauptung, dass
- a) die G 26.3 Untersuchung vor Beginn der Ausbildung erforderlich ist.
- b) die G 26.3 Untersuchung ab dem 50. Lebensjahr jährlich wiederholt werden muss
- c) die G 26.2 Untersuchung für das Tragen von Filtergeräten mit Kombinationsfilter
erforderlich ist.
- d) die G 26.3 Untersuchung ausschließlich im Ermessen des zuständigen Arztes
erfolgt.
Richtige Antwort: A,B,C
Frage 38Der Pressluftatmer ist abhängig von
- a) der Umluft.
- b) dem Ort.
- c) der Zeit.
- d) dem Wetter.
Richtige Antwort: C
Frage 39Umluftunabhängig sind
- a) Regenerationsgeräte.
- b) Filtergeräte.
- c) Pressluftatmer.
- d) Schlauchgeräte.
Richtige Antwort: A,C,D
Frage 40 Ein Filtergerät besteht aus
- a) dem Maskenkörper, der Warneinrichtung, der Bänderung.
- b) dem Atemanschluss und dem Atemfilter.
- c) der Atemschutzmaske und dem Lungenautomaten
- d) der Atemschutzmaske, dem Atemfilter und einer Druckluftflasche.
Richtige Antwort: B
Frage 41Als Atemanschluss an einem Pressluftatmer verwendet man eine
- a) Einwegmaske.
- b) Zweiwegemaske
- c) ventillose Atemschutzmaske.
- d) Mundstückgarnitur.
Richtige Antwort: B
Frage 42 Die Lagerzeit des fabrikverschlossenen Atemfilters
- a) beträgt 2 Jahre.
- b) beträgt mindestens 4 Jahre.
- c) ist aus der Herstellerangabe ersichtlich.
- d) ist abhängig von den Lagerbedingungen.
Richtige Antwort: B,C
Frage 43Beim Einsatz eines Filtergerätes (ABEK 2-P 3)
- a) muss die Umluft genügend Sauerstoff enthalten (mind. 17 Vol.-%).
- b) darf die Umluft kein Kohlendioxid (CO2) und max. 3 Vol.-% Giftstoffe enthalten.
- c) die Umluft darf kein Kohlenmonoxid (CO) und max. 0,5 Vol.-% Giftstoffe enthalten.
- d) muss der Gruppenführer den Einsatz von Filtergeräten angeordnet haben.
Richtige Antwort: A,C,D
Frage 44Bei Gas- und Kombinationsfilter steht die Partikelfilterklasse P 3 für
- a) ein niedriges Rückhaltevermögen.
- b) ein mittleres Rückhaltevermögen.
- c) ein hohes Rückhaltevermögen.
- d) ein maximales Rückhaltevermögen von 300 Gramm Partikel.
Richtige Antwort: C
Frage 45Ein Filtergerät ist abhängig
- a) von der Umgebungsatmosphäre und von der Zeit.
- b) nur von der Umgebungsatmosphäre.
- c) nur von der Zeit.
- d) vom Ort.
Richtige Antwort: A
Frage 46 Filtergeräte dürfen nicht verwendet werden:
- a) bei starkem Funkenflug (z.B. Trennschneiden)
- b) bei kleinen Mengen ausgelaufener rechtsdrehender Milchsäure
- c) bei starker Flocken- oder Staubbildung
- d) im Zweifelsfall
Richtige Antwort: A,C,D
Frage 47Filtergeräte dürfen eingesetzt werden:
- a) bei Aufräumarbeiten im Freien und in verqualmten Räumen
- b) bei Arbeiten in Kellern, Brunnen und Schächten
- c) bei Wald- und Heidebränden
- d) im unter Beachtung der Einsatzgrenzen und im Ermessen des Einsatzleiters
Richtige Antwort: C,D
Frage 48 Brandfluchthauben gehören
- a) zu den umluftabhängigen Atemschutzgeräten.
- b) zu den umluftunabhängigen Atemschutzgeräten.
- c) zu den Rettungsgeräten (Fluchtgeräten).
- d) zu den Filtergeräten.
Richtige Antwort: A,C,D
Frage 49Der Pressluftatmer ist ein
- a) Behältergerät mit Druckluft.
- b) Behältergerät mit Sauerstoff.
- c) Flaschengerät.
- d) umluftunabhängiges Atemschutzgerät.
Richtige Antwort: A,D
Frage 50 Die aus den Druckluftflaschen strömende Luft wird zuerst entspannt in einem:
- a) Lungenautomaten
- b) Druckminderer
- c) Ventilgehäuse
- d) Flaschenventil
Richtige Antwort: B
Frage 51 Die Hauptbestandteile eines Pressluftatmers sind:
- a) Riemen, Sauerstoffflasche, Druckkasten, Lungenautomat, Signal, Druckmesser
- b) Traggestell, Atemluftflasche, Druckminderer, Lungenautomat, Manometer,
Warneinrichtung
- c) Atemschutzmaske, Flasche, Rückzugsignal, Atemluftpatrone, Ventile, Manometer
- d) Druckluftbremser, Riemen, Sauerstoffflasche, Druckkasten, Lungenautomat, Signal,
Druckmesser
Richtige Antwort: B
Frage 52Nach welchem Prinzip arbeitet ein Lungenautomat (Membranlungenautomat)
eines PA?
- a) Aufgrund der entstehenden Druckdifferenz vor und hinter der Membran beim
Einatemvorgang wird das Kipphebelventil geöffnet. Atemluft strömt nun in den
Lungenautomaten ein. Ist das Einatmen beendet, findet ein Druckausgleich statt.
Das Kipphebelventil schließt mittels Federkraft.
- b) Durch den am Kipphebelventil anstehenden Druck wird beim Einatmen Luft in den
Lungenautomaten eingelassen, beim Ausatmen entsteht ein Überdruck, durch den
die Membran das Ventil schließt.
- c) Der Atemschutzgeräteträger betätigt regelmäßig den Entlüftungsknopf, dadurch
wird das Kipphebelventil geöffnet und Luft strömt ein. Beim Ausatmen schließt das
Einatemventil der Atemschutzmaske, somit wird keine Luft verbraucht.
- d) Strömungstechnisch nach dem Injektorprinzip
Richtige Antwort: A
Frage 53Der Atemluftinhalt eines Pressluftatmers beträgt mindestens:
- a) 1600 Liter
- b) 1800 Liter
- c) 1400 Liter
- d) 2000 Liter
Richtige Antwort: A
Frage 54Bei Ertönen der Warneinrichtung eines PA
- a) verlässt nur der Träger des betreffenden PA die Einsatzstelle sofort, da dies, das
Rückzugssignal seines Pressluftatmers ist.
- b) verlässt der Trupp gemeinsam die Einsatzstelle, nachdem der TF sich vom
Flaschenfülldruck überzeugt hat.
- c) hat der Flaschendruck einen bestimmten Wert erreicht.
- d) muss unverzüglich die Atemschutzüberwachung informiert werden.
Richtige Antwort: B,C,D
Frage 55Unter Atemschutzgeräten ist vorzugehen:
- a) gruppenweise, ein Führer, acht Mitglieder
- b) truppweise, mindestens ein Führer, ein Mitglied
- c) einzeln, damit möglichst wenige Feuerwehrangehörige gefährdet werden
- d) nach Weisung des Gruppenführers
Richtige Antwort: B,D
Frage 56Wenn das Manometer eines 1-Flaschen-Gerätes (Inhalt: 6 Liter) 150 bar anzeigt,
verbleiben bis zur völligen Entleerung bei einem Atemluftverbrauch von 50 l/min):
- a) 18 Minuten
- b) 12 Minuten
- c) 36 Minuten
- d) 24 Minuten
Richtige Antwort: A
Frage 57Ein unter Pressluftatmern vorgehender Trupp muss
- a) die Länge des Rückzugwegs beachten, da hierdurch die Einsatzdauer verringert
wird.
- b) die Länge des Rückzugswege nicht beachten, da ausschließlich die
Warneinrichtung maßgebend ist.
- c) für den Rückweg in der Regel die doppelte Atemluftmenge wie für den Hinweg
einplanen.
- d) das Erreichen des Einsatzortes der Atemschutzüberwachung mitteilen.
Richtige Antwort: A,C,D
Frage 58Bei einer Einsatzdauer von 15 Minuten ändert sich bei einem 1-Flaschen-Gerät (6
Liter Inhalt) der Flaschendruck um 100 bar. Wie war der Luftverbrauch des
Atemschutzgeräteträgers in dieser Zeit pro Minute?
- a) 30 l/min
- b) 40 l/min
- c) 50 l/min
- d) 20 l/min
Richtige Antwort: B
Frage 59Bei dem Hinweg zur Einsatzstelle hat der Druck um 60 bar abgenommen. Vor
Beginn des Einsatzes betrug der Flaschendruck 290 bar. Wann muss der
Rückweg angetreten werden?
- a) erst beim Auslösen der akustischen Warneinrichtung (55 +/- 5 bar)
- b) bei 120 bar Restdruck
- c) bei 80 bar Restdruck
- d) bei 155 bar Restdruck
Richtige Antwort: B
Frage 60Im Zuge der Atemschutzüberwachung werden festgehalten:
- a) Name, Zeit, Gerätenummer, letzte TÜV-Überprüfung
- b) Name, Uhrzeit, Fülldruck zu Beginn, nach 1/3 und nach 2/3 der Einsatzzeit,
Einsatzort, Einsatzende, evtl. Funkrufname
- c) Außentemperatur, Innentemperatur, Luftfeuchtigkeit, Luftdruck
- d) Körpertemperatur, Atemfrequenz, Schuhgröße, Geburtsdatum
Richtige Antwort: B
Frage 61 Der Luftverbrauch eines Atemschutzgeräteträgers ist abhängig:
- a) von seiner körperlichen Fitness
- b) von der Einsatzbelastung
- c) von dem Gewicht und der Wärmeisolation der Schutzausrüstung
- d) von der Bauart des Lungenautomaten
Richtige Antwort: A,B,C
Frage 62 In welche zwei Gruppen werden Atemschutzgeräte nach FwDV 7unterteilt?
- a) Fluchtgeräte und Rettungsgeräte
- b) Filtergeräte und Isoliergeräte
- c) Feuerwehrgeräte und Arbeitsschutzgeräte
- d) Stationäre und mobile Atemschutzgeräte
Richtige Antwort: B
Frage 63Ein Atemschutzgeräteträger darf nicht in den Atemschutzeinsatz gehen, wenn
- a) er im Bereich der Dichtlinie des Atemanschlusses Körperschmuck trägt
- b) Kopfbehaarung (Bart, Koteletten, Haupthaar) den Dichtsitz der Maske verhindert.
- c) er Medikamente eingenommen hat, die die körperliche Leistungsfähigkeit
herabsetzen.
- d) er Körperschmuck trägt, der beim An- bzw. Ablegen des Atemanschlusses zu
Verletzungen führen kann.
Richtige Antwort: A,B,C,D
Frage 64Wie lautet eine korrekte Notfallmeldung?
- a) „Mayday; hier , , , melden - mayday!“
- b) „Hilfe, Hilfe; hier , , - kommen!“
- c) „Blitz; hier , , - kommen!“
- d) “Mayday; mayday; mayday; hier , , , mayday kommen!“
Richtige Antwort: D
Frage 65Welche allgemeinen Einsatzgrundsätze muss ein Atemschutzgeräteträger
beachten?
- a) Jeder Atemschutzgeräteträger ist für seine Sicherheit eigenverantwortlich.
- b) Atemschutzgeräte sind immer am Verteiler an- und abzulegen.
- c) Vor dem Einsatz muss eine Einsatzkurzprüfung durchgeführt werden.
- d) Der Flüssigkeitsverlust der Einsatzkräfte ist durch geeignete Getränke (z.B.
Apfelschorle) auszugleichen.
Richtige Antwort: A,C,D
Frage 66Vor dem Atemschutzeinsatz müssen Geräteträger
- a) trinken vermeiden, um nicht übermäßig zu schwitzen.
- b) eine Dichtprobe der Maske (Handballenprobe) durchführen.
- c) die Einsatzkurzprüfung an ihrem Gerät durchführen.
- d) den Lungenautomaten truppweise anschließen und gegenseitig den Sitz der
Schutzausrüstung (z.B. Flammschutzhaube) kontrollieren.
Richtige Antwort: B,C,D
Frage 67Gehen Atemschutzgeräteträger zur Brandbekämpfung in den Innenangriff vor,
müssen sie
- a) truppweise zusammen bleiben.
- b) sich gegebenenfalls dicht am Boden halten, da hier die Temperatur geringer und die
Sicht besser ist.
- c) eine ständige Sprechfunkverbindung zur Atemschutzüberwachung aufrecht
erhalten.
- d) durch eine Feuerwehrleine, ein Leinensystem oder eine Schlauchleitung den
Rückweg sichern.
Richtige Antwort: A,B,C,D
Frage 68Wann muss sich ein Atemschutztrupp im Innenangriff selbstständig in einen
sicheren Bereich zurückziehen?
- a) bei erkannter akuter Einsturzgefahr
- b) bei einer erkannten bevorstehenden Durchzündung
- c) bei einer zu starken Wärmeentwicklung (z.B. sichtbares Abschmelzen von
Kunststoffteilen)
- d) bei einer akuten Gefährdung, die durch den Gruppenführer nicht vorherzusehen war
Richtige Antwort: A,B,C,D
Frage 69Nach welchen Belastungen muss ein Atemschutzgerät von einem
Atemschutzgerätewart gesondert überprüft werden?
- a) nach Kontamination mit aggressiven Chemikalien, sowie starkem Rußniederschlag
- b) nach einer direkten Beflammung (z.B. Durchzündung)
- c) nach einem längeren Aufenthalt in hoch erhitzten Räumen
- d) nach einem harten Aufschlag des Druckminderers während eines Durchganges in
der Atemschutzübungsstrecke
Richtige Antwort: A,B,C,D
Frage 70Wie weit muss das Flaschenventil der Atemluftflasche aufgedreht werden?
- a) Vollständig bis zum Anschlag und dann eine halbe Umdrehung wieder zurück, um
die Spannungen aus den Gewindegängen des Ventils herauszunehmen.
- b) Eine halbe Umdrehung reicht aus, um den Pressluftatmer schneller einsatzbereit zu
bekommen.
- c) Vollständig bis zum Anschlag, um ein selbstständiges Schließen des
Flaschenventils zu verhindern.
- d) Es gibt keine speziellen Vorgaben.
Richtige Antwort: C
Frage 71Unter der Eigenverantwortung des Atemschutzgeräteträgers fällt
- a) das Führen eines persönlichen Atemschutznachweisheftes.
- b) die Teilnahme am Umbau der Atemschutzübungsstrecke.
- c) den eignen aktuellen Gesundheitszustand vor dem Einsatz unter Isoliergerät zu
bewerten.
- d) Einsatzübungen unter PA im Zweijahresdienstplan zu berücksichtigen.
Richtige Antwort: A,C
Frage 72 Ein AGT hat sich im Innenangriff überlastet und hat das Gefühl entkräftet zu sein
und nicht genügend Atemluft zu bekommen.
- a) Er funkt sofort Mayday und wartet auf Rettung.
- b) Er zieht sich mit seinem Truppmitglied in einen weniger thermisch belasteten Bereich
zurück.
- c) Er zieht in Panik die Maske vom Kopf.
- d) Er versucht Ruhe zu bewahren.
Richtige Antwort: B,D
Frage 73 Ein AGT hat sich im Innenangriff überlastet und hat das Gefühl entkräftet zu sein
und nicht genügend Atemluft zu bekommen.
- a) Er informiert sein Truppmitglied.
- b) Er entlastet durch Anheben des PA den Brustraum und führt sich durch vorübergehendes Drücken des Entlüftungsknopfes am Lungenautomat dauerhaft Luft zu.
- c) Nach Stabilisierung der Situation zieht sich der Trupp gemeinsam zurück.
- d) Eine Lagemeldung muss in dieser Situation nicht gegeben werden.
Richtige Antwort: A,B,C
Frage 74Ein Atemschutzgeräteträger im Innenangriff
- a) muss eine Maschinistenausbildung erfolgreich absolviert haben.
- b) soll in Strahlrohrtechniken und Schlauchmanagement geübt sein.
- c) kann über sein Vorgehen frei entscheiden.
- d) gibt ca. alle 30 Minuten eine Lagemeldung.
Richtige Antwort: B
Frage 75Die Atemschutzüberwachung
- a) wird von dem unter Isoliergerät vorgehenden Trupp durch regelmäßige Meldungen
aktiv unterstützt.
- b) ist der erste Ansprechpartner für Lagemeldungen der vorgehenden Atemschutztrupps
- c) bestimmt das Vorgehen der AGT-Trupps.
- d) ist als „Assistent“ für den GF tätig, der den Innenangriff leitet.
Richtige Antwort: A,D
Frage 76Beim Absuchen von Räumen
- a) bestimmt der Einheitsführer die abzusuchenden Räume und das Suchverfahren.
- b) sind regelmäßig Lagemeldungen an den Gruppenführer zu geben.
- c) braucht nicht unter Tischen oder hinter Türen gesucht werden. Von Rauch
geschädigte Personen liegen entweder noch im Bett oder mitten im Raum.
- d) sind abgesuchte Räume zu kennzeichnen.
Richtige Antwort: A,B,D
Frage 77Das Absuchen von Räumen in Wohnungen
- a) wird durch die Feuerwehrleine gesichert. Das Hohlstrahlrohr bleibt immer am
Wohnungseingang zurück
- b) kann durch den Einsatz einer Wärmebildkamera erleichtert werden.
- c) wird von Anfang an sehr gründlich und zeitintensiv durchgeführt.
- d) schließt die Kontrolle unter Betten und in Schränken mit ein. Kinder neigen dazu,
sich in Gefahrensituationen zu verstecken.
Richtige Antwort: B,D
Frage 78Bei der Vornahme eines Rohres im Innenangriff
- a) ist auf ausreichende Schlauchreserve zu achten.
- b) spielt die abgegebene Löschmittelmenge keine Rolle, da die Atmung durch den PA
geschützt ist.
- c) ist sparsam mit Wasser umzugehen.
- d) ist die Rauchkühlung mit Vollstrahl durchzuführen.
Richtige Antwort: A,C
Frage 79Die Persönliche-Schutz-Ausrüstung PSA für die Brandbekämpfung
- a) unterliegt keinen bestimmten Prüfvorschriften.
- b) ist dem Einsatzauftrag (Innenangriff, Vegetationsbrandbekämpfung) angemessen zu
wählen.
- c) muss eigenverantwortlich durch den Träger nach jedem Einsatz und regelmäßig auf
Sicht geprüft werden.
- d) kann durch die Bauform und / oder infolge Fristablauf für den Innenangriff nicht mehr
zulässig sein.
Richtige Antwort: B,C,D
Frage 80Die Schutzwirkung der wärmeisolierenden PSA wird erreicht,
- a) wenn sie nach Herstellerangaben getragen und gepflegt wird.
- b) wenn im Innenangriff alle Körperstellen bei jeder Bewegung abgedeckt sind.
- c) wenn beliebig geschnittene Jacken und Hosen verschiedener Hersteller miteinander
kombiniert werden.
- d) wenn Kleidung mit sichtbar thermischer Zersetzung kalt gewaschen wird.
Richtige Antwort: A,B
Frage 81Die effektive Einsatzzeit eines AGT wird begrenzt durch
- a) das im Behälter des Isoliergeräts mitgeführte Atemluftvolumen.
- b) den Schadstoffanteil der Luft beim Einsatz von Filtern im Freien.
- c) den grundsätzlichen Atemluftverbrauch von 50 l/min unter wärmeisolierender
Schutzkleidung.
- d) die Art der Schutzkleidung, z.B. CSA.
Richtige Antwort: A,B,D
Frage 82Die Einsatzzeit eines AGT hängt ab von
- a) der körperlichen Belastung.
- b) der individuellen körperlichen Fitness.
- c) der Atemtechnik.
- d) der unmittelbaren Umgebungstemperatur.
Richtige Antwort: A,B,C,D
Frage 83Atemgifte können konzentriert auftreten
- a) in geschlossenen Räumen.
- b) in tiefer liegenden Räumen.
- c) in Industrieanlagen, in denen chemische Prozesse stattfinden.
- d) auf freiem Feld.
Richtige Antwort: A,B,C
Frage 84Mit konzentrierten Atemgiften ist zu rechnen
- a) bei Biogasanlagen.
- b) nur im Innenangriff.
- c) bei Bränden von Kunststoff verarbeitenden Betrieben.
- d) nur bei dichtem Rauch.
Richtige Antwort: A,C
Frage 85Ein Einsatz unter Atemschutz
- a) ist mit einer akuten Erkältungskrankheit nicht zulässig.
- b) ist bereits nach einem Tag nach Abklinken einer fiebrigen Erkrankung möglich.
- c) soll unmittelbar nach hoher sportlicher Belastung nicht durchgeführt werden.
- d) darf erst 12 Stunden nach dem Ausüben einer Ausdauersportart erfolgen.
Richtige Antwort: A,C
Frage 86Das Tragegestell eines Behältergerätes
- a) gewährleistet bei richtiger Einstellung eine gleichmäßige Gewichtsverteilung.
- b) garantiert einen sicheren Transport der Atemluftflasche im Einsatz.
- c) dient zum individuellen Anbringen von Haltern für persönliches Werkzeug.
- d) unterliegt der Sichtprüfung durch den AGT vor Einsatzbeginn.
Richtige Antwort: A,B,D
Frage 87Der Einsatz unter Atemschutz ist gefährlich. Mögliche Unfallursachen sind:
- a) Der Trupp trennt sich im Innenangriff
- b) Der Angriffsweg führt am Feuer vorbei.
- c) Restalkohol oder Nebenwirkungen von Medikamenten wirken sich nicht aus.
- d) Die Gebäudestruktur ist instabil.
Richtige Antwort: A,B,D
Frage 88Beim Einsatz unter Atemschutz kann es im Innenangriff zu schweren Unfällen
kommen. Mögliche Ursachen sind:
- a) Die Wasserversorgung wird unterbrochen.
- b) Eine anhaltend extrem hohe Raumtemperatur spielt beim Tragen der
wärmeisolierenden Schutzkleidung keine Rolle.
- c) Die Atemschutzüberwachung muss sich nur die vorgehenden Trupps merken. Deren
Aufenthaltsort ist nicht relevant.
- d) Eine bevorstehende Rauchgasdurchzündung wird nicht rechtzeitig erkannt.
Richtige Antwort: A,D
Frage 89Ein Filtergerät ist abhängig von
- a) Nur von der Menge, nicht von der Art der Schadstoffe.
- b) Zeit
- c) Sauerstoffanteil der Umgebungsluft
- d) Ort
Richtige Antwort: B,C
Frage 90 Eine Arbeitsmedizinische Untersuchung ist erforderlich für
- a) Fluchtgeräte.
- b) Nach G26.2 für Filtergeräte (ABEK 2-P3).
- c) Nach G26.3 für frei tragbare Isoliergeräte über 5 kg.
- d) Für Filtergeräte mit Partikelfilterklasse P1 und P2.
Richtige Antwort: B,C
Frage 91Womit muss bei der Rettung von Personen mit einem Filter-Fluchtgerät gerechnet
werden?
- a) Die Person kann problemlos durch den Rauch hindurch geführt werden.
- b) Panikreaktionen.
- c) Bewusstseinstrübung durch Sauerstoffknappheit.
- d) Das Fluchtgerät ist nach der Entnahme aus der Originalverpackung sofort
einsatzbereit.
Richtige Antwort: B,C
Frage 92Zu den allgemeinen Grundsätzen beim Einsatz unter Atemschutz gehört
- a) Die Eigenverantwortlichkeit des AGT.
- b) Der AGT muss aktuell körperlich und fachlich geeignet sein.
- c) Die Mindeststärke bei Einsatz von Isoliergeräten beträgt 2 + 2 AGT
(Sicherheitstrupp).
- d) Die Einsatzkurzprüfung vor dem Einsatz.
Richtige Antwort: A,B,C,D
Frage 93Zum Einsatz unter Atemschutz gehört
- a) Eine rechtzeitige Ablösung des AGT, so dass zum Einsatzende noch ausreichend
Atemluft zur Verfügung steht.
- b) Eine Ruhepause zwischen zwei Einsätzen unter Isoliergerät ist grundsätzlich nicht
erforderlich.
- c) Nach dem Einsatz ist ein Flüssigkeitsausgleich mit alkoholischen Getränken sinnvoll.
- d) Im Einsatz stark verschmutzte Schutzkleidung kann bedenkenlos im
Mannschaftsraum transportiert werden.
Richtige Antwort: A
Frage 94Beim Einsatz von wärmeisolierender Schutzkleidung ist zu beachten
- a) Nach starker Kontamination besteht Vergiftungsgefahr beim Ablegen des
Pressluftatmers durch den Austritt von Gefahrstoffe aus der Schutzkleidung.
- b) Die Schutzkleidung muss sich in jeder Körperhaltung überdecken.
- c) Wärmeisolierende Schutzkleidung kann beliebig kombiniert werden.
- d) Wärmeisolierende Schutzkleidung bedarf keiner besonderen Pflege und kann
haushaltstypisch gereinigt werden.
Richtige Antwort: A,B
Frage 95Was versteht man im Atemschutz unter truppweisem Vorgehen?
- a) Ein Trupp besteht grundsätzlich nur aus zwei AGT.
- b) Der Trupp rüstet sich gemeinsam aus.
- c) Die Truppmitglieder gehen auf „Tuchfühlung“, halten untereinander ständigen
Kontakt.
- d) Der Trupp darf sich zum Rückzug trennen, wenn ein Truppmitglied einen deutlich
größeren Luftvorrat hat und noch weiter unter Atemschutz tätig sein kann.
Richtige Antwort: B,C
Frage 96Worauf ist beim Betreten von Brandräumen zu achten?
- a) Der AGT ist durch die wärmeisolierende Schutzkleidung ausreichend geschützt. Es
kann ihm nichts passieren.
- b) Durch das Öffnen eines Zugangs kann es zu einer heftigen Reaktion des
Rauchgases kommen.
- c) Eine Wärmebildkamera gewährleistet beim Absuchen von stark verrauchten Räumen
eine ausreichende Orientierung.
- d) Eine Sprechfunkverbindung ist zur Verständigung mit dem Einheitsführer und der
Atemschutzüberwachung erforderlich.
Richtige Antwort: B,D
Frage 97Wie ist in stark verrauchten Räumen vorzugehen
- a) Die Vorgehensweise ist den Sichtverhältnissen anzupassen.
- b) Wenn man auf „allen Vieren“ vorgeht, ist das die sicherste Variante.
- c) Der Seitenkriechgang bietet eine stabile Körperhaltung, die Möglichkeit des
tastenden Vorgehens und zur Beobachtung der Rauchschicht. Ein Hohlstrahlrohr
kann effektiv geführt werden.
- d) Den Rauch mit großen Sprühwassermengen niederschlagen.
Richtige Antwort: A,C
Frage 98Was soll durch den AGT Trupp im Innenangriff an den Einheitsführer gemeldet
werden
- a) Es genügt regelmäßig die Behälterdrücke der PA anzugeben.
- b) Der gegenwärtige ggf. geänderte Standort (z.B. das Stockwerk).
- c) Die Lage von Gasabsperrschieber und -versorgungsleitungen, Gefahrstoffe (z.B.
Heizöltanks), die Lage von elektrischen Sicherungskästen und
Spannungsverteilungen.
- d) Bauliche (Brandwand, Rauchschutztür) und Anlagentechnische Einrichtungen
(Sprinkler, Steigleitung, Rauch- und Wärmeabzug) können von außen gesehen
werden und sind für den Innenangriff ohne Bedeutung.
Richtige Antwort: B,C
Frage 99Die Reihenfolge des Anlegens der Schutzkleidung
- a) ist detailliert vorgeschrieben.
- b) kann individuell und der Lage bzw. dem Aufbewahrungsort der Isoliergeräte
angepasst erfolgen.
- c) birgt unterschiedliche Risiken. Z.B. kann sich die Maskenbebänderung durch
ungeschicktes Überstreifen der als Schal getragenen Flammschutzhaube lösen.
- d) spielt keine Rolle, da sich truppweise ausgerüstet und geholfen wird. Die
Atemluftflasche kann auch durch den Truppkameraden auf- und zugedreht werden.
Richtige Antwort: B,C
Frage 100Der Sicherheitstrupp
- a) kann durch die dienstjüngsten AGT gestellt werden.
- b) hat ein Isoliergerät geschultert, hat Sicherungs- sowie Rettungsgerät an zentraler
Stelle abgelegt und ist sofort einsatzbereit.
- c) besteht aus erfahrenen und notfalltrainierten AGT.
- d) wird im Ermessen des vorgehenden PA Trupps bereitgestellt.
Richtige Antwort: B,C
Frage 101Der Trupp geht geschlossen zurück, wenn
- a) die akustische Warneinrichtung ertönt.
- b) die Gefahrensituation nicht beherrschbar ist
- c) Gesundheitliche Probleme auftreten.
- d) eine Rückzugsaufforderung durch den Einheitsführer gegeben wird.
Richtige Antwort: A,B,C,D
Frage 102Beim Innenangriff unter Atemschutz
- a) ist auf die Vollständigkeit der wärmeisolierenden Schutzkleidung zu achten.
- b) ist der richtige Sitz der Überbekleidung gegeben, wenn bei jeder Körperhaltung eine
Überdeckung gegeben ist.
- c) kann bei Übungen oder bei der jährlichen Belastungsübung auf das vollständige
Anlegen der wärmeisolierenden Schutzkleidung verzichtet werden.
- d) kann auf die Flammschutzhaube verzichtet werden, um die Wärme rechtzeitig
merken zu können.
Richtige Antwort: A,B
Frage 103 Ein Atemschutzgeräteträger darf nicht eingesetzt werden, wenn er körperlich
beeinträchtigt ist
- a) durch einen unzureichenden Dichtsitz infolge von Haaren, von Narben oder
Kopfschmuck, oder durch eine Kopfform, die durch die zur Verfügung gestellte
Atemschutzmaske nicht ausgeglichen werden kann.
- b) durch feststellbaren Restalkohol.
- c) durch eine Erkältungskrankheit.
- d) Konditionelle Schwächen können durch die vorherige Einnahme eines Energy Drinks
ausgeglichen werden.
Richtige Antwort: A,B,C
Frage 104Besondere Gefahren beim Innenangriff unter Atemschutz entstehen, wenn
- a) unzureichende oder unvollständige persönliche Schutzkleidung getragen wird.
- b) sich Brände schnell und unkontrolliert ausbreiten.
- c) Innen- und Außenangriff nicht grundsätzlich gleichzeitig durchgeführt werden.
- d) vorgehende Einsatzkräfte praxisnah ausgebildet worden sind.
Richtige Antwort: A,B
Frage 105Nach einem Innenangriff in einem stark verrauchten Gebäude
- a) ist die wärmeisolierende Schutzkleidung durch den Brandrauch kontaminiert.
- b) gibt die Schutzkleidung Atemgifte ab.
- c) genügt es immer, die Schutzkleidung bis zum nächsten Gebrauch an einen gut
gelüfteten Ort aufzuhängen.
- d) muss unmittelbar nach dem Ablegen des Atemanschlusses mit dem
Flüssigkeitsausgleich begonnen werden.
Richtige Antwort: A,B
Frage 106Beim Anlegen des Atemanschlusses ist zu beachten:
- a) Bei der Handballendichtprobe wird die Atemschutzmaske mit der anderen Hand
festgehalten und nicht an das Gesicht gedrückt.
- b) Die Dichtprobe wird nach dem Aufsetzen der Flammschutzhaube und des Helms
nicht wiederholt.
- c) Die Atemanschlüsse sind so funktional aufgebaut, dass auf ein gleichmäßiges
Anziehen der Bebänderung verzichtet werden kann.
- d) Die Herstellerangaben sind zu beachten.
Richtige Antwort: A,B
Frage 107Wie wird ein Brand im Innenangriff bekämpft
- a) mit Vollstrahl mit hohen Durchflussraten.
- b) Mit einem Hohlstrahlrohr kann zu Beginn eine Rauchgaskühlung durchgeführt
werden.
- c) Die Löschwasserabgabe darf nicht unterbrochen werden.
- d) Das Strahlrohr wird dynamisch geführt, um zu starke Dampfbildung und
Wasserschäden zu vermeiden.
Richtige Antwort: B,D
Frage 108Die Kurzprüfung
- a) wird in regelmäßigen Abständen durch den Atemschutzgerätewart gemacht.
- b) entscheidet darüber, ob ein Isoliergerät eingesetzt werden darf oder nicht.
- b) entscheidet darüber, ob ein Isoliergerät eingesetzt werden darf oder nicht.
c) ist nur erforderlich, wenn der Pressluftatmer auf einem Feuerwehrfahrzeug verlastet
wird.
- d) kann im Fahrzeug unvollständig ausgeführt werden, wenn die Anfahrtszeit sehr kurz
ist.
Richtige Antwort: A,B
Frage 109Die wärmeisolierende Schutzkleidung
- a) wird durch die Flammschutzhaube ergänzt.
- b) verliert ihre Schutzwirkung, wenn diese z.B. durch eine Rauchgasdurchzündung
thermisch belastet worden ist.
- c) kann in einer üblichen Haushaltswaschmaschine gereinigt werden.
- d) bietet durch die integrierte Dampfsperre auch bei Dampfentwicklung infolge von
Löschwassereinsatz ausreichend Schutz.
Richtige Antwort: A,B
Frage 110Nach dem Einsatz unter Isoliergerät
- a) Der Geräteträger ist immer und zu jeder Zeit ausreichend gegen Atemgifte geschützt.
- b) Durch die Schutzkleidung besteht die Gefahr der Kontaminationsverschleppung.
- c) Bei Gefahrstoffen kann es zur Aufnahme von Giften durch Hautresorption gekommen
sein.
- d) Gebrauchte Isoliergeräte werden gemeinsam mit den verschmutzten Schläuchen im
Fußraum der Mannschaftskabine mitgeführt.
Richtige Antwort: B,C
Frage 111Die ersten Tätigkeiten eines AGT im Innenangriff muss unter erfahrener Führung
erfolgen,
- a) da eine erhöhte Löschmittelabgabe mit starker Dampfbildung einhergeht.
- b) weil die Gefahrensituationen noch nicht eingeschätzt werden können.
- c) da erforderliche Handlungsabläufe noch nicht eingespielt sind.
- d) wenn nicht umfangreiches theoretisches Wissen angeeignet worden ist.
Richtige Antwort: A,B